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September 2010
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Die Mitte der achtziger Jahre galt in Westdeutschland als vorläufiger Höhepunkt rechtsradikaler Mobilisierung und Organisierung in der Fankurven. In Dortmund dominierte die faschistische "Borussenfront" die Sprüche in der Kurve. 1982 überfielen rechtsradikale Fußballfans aus Nürnberg und München anläßlich des Pokalendspiels in Frankfurt die dortige 1.Mai-Kundgebung. Im Oktober 1983, zum Länderspiel Deutschland - Türkei mobilisierten die Rechten unter dem Motto: "Kampf den Kanaken". Glücklicherweise wurde ihnen vor Ort massiver Widerstand von antifaschistischer Seite aus entgegengesetzt.
April1993 Kein Länderspiel an Hitlers GeburtstagUrsprünglich sollte das A-Länderspiel im Hamburger Volksparkstadion und am Abend zuvor das B-Länderspiel im St.Pauli Millerntor stattfinden. Proteste der St.Pauli-Fans, wie die Aktion "Rote Karte August 1993 BAFF-GründungIm August 1993 gründete sich unter starker Beteiligung der St.Paulianer und Leuten aus 15 anderen Vereinen das bundesweite Bündnis antifaschistischer Fanclubs und Faninitiativen, (B.A.F.F.). Erste Aktivitäten waren "Rockkonzerte gegen Rechts" und kleinere Flugblatt-Aktionen gegen die offenkundigsten Formen rechter Politik und Gesinnung im Stadion. So die Uh-Uh-Rufe gegen schwarze Spieler oder die Feiern anläßlich von Siegen der Nationalmannschaft, die nicht selten in eine "Wir-sind-Deutsche-und-ihr-nicht"-Parade mutierten. Erklärtes Ziel von BAFF war es, gegen die Rassisten im Stadion gemeinsam vorzugehen, sich aber auch für andere Faninteressen stark zu machen. Juni1994 1. Fankongress
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