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Julius Hirsch Preis 2009 an "Löwenfans gegen Rechts"Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verleiht den Julius Hirsch Preis 2009 am 9. September 2009 in Hannover an drei von der Fanszene getragene Initiativen aus München, Jena und Hannover, die sich nachhaltig gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit eingesetzt haben. Den erstmals vergebenen Ehrenpreis erhält Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Wochenzeitung „DIE ZEIT“. Diese Entscheidungen fällte die Jury des Julius Hirsch Preises auf einer Sitzung im Jüdischen Zentrum in München.
Auch BAFF gratuliert herzlich zu diesem Preis und freut sich, dass mit den „Löwen Fans gegen Rechts“ und auch der „Hintertorperpektive“ zwei Preisträger mit dabei sind, die auch in den letzten Jahren aktiv bei BAFF mitgearbeitet haben. Vielleicht klappt es auch, dass BAFF beim nächsten Kongress in Jena zu Gast sein kann, nachdem das Treffen im Sommer leider ausfallen musste. BAFF begrüßt auch, dass Projekte von der Basis ausgezeichnet wurden. Erstmals vergeben wird im Jahr 2009 der Ehrenpreis der Jury für außergewöhnliches und vorbildliches Engagement, das nicht von den Ausschreibungskriterien der Präambel des Julius Hirsch Preises erfasst wird. Der mit 5.000 Euro dotierte Ehrenpreis wird dieses Jahr an Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur und Mitherausgeber der Wochenzeitung „DIE ZEIT“, verliehen. Der Preis in Erinnerung an den in Auschwitz ermordeten Ehrenpreis für ZEIT-Chefredakteur Di Lorenzo
Mit dem neu geschaffenen Ehrenpreis würdigte die Jury das jahrzehntelange Engagement von Giovanni di Lorenzo, dem Chefredakteur der ZEIT. „Giovanni di Lorenzo bezieht in seinem journalistischen Wirken seit vielen Jahren eindeutig und kompromisslos Position gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus.“, stellte Dr. Thomas Bach, Jury-Mitglied und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fest, dessen Präsidium die Wahl des Journalisten in einem Schreiben an DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger vorgeschlagen hatte. „Er fordert dies im Bewusstsein der Macht der Medien auch von seinen Kolleginnen und Kollegen ein. Mit dem Projekt „Netz gegen Nazis“ hat er eine Plattform geschaffen und die Voraussetzung für eine facettenreiche Aufarbeitung rechtsextremer Erscheinungsformen insbesondere im Alltäglichen gelegt.“ Die Internet-Plattform, die heute von der Antonio Amadeu Stiftung getragen wird, war im vergangenen Jahr auf Initiative der ZEIT in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) der Deutschen Fußball Liga (DFL) und weiteren Organisationen des öffentlichen Lebens gestartet worden. Auch BAFF hat einen kleinen Artikel und Beitrag für „Netz gegen Nazis“ geleistet. Die Auszeichnung der Sieger findet am 9. September 2009 im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiels gegen Aserbaidschan in Hannover statt.
http://www.loewen-fans-gegen-rechts.com/ http://www.hintertorperspektive.de/ http://www.netz-gegen-nazis.de/ Quelle: Meldung DFB/Eigener Text
04.08.2009, 13:36 von joe2410 |
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