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.EIN SCHWARZER NACHMITTAG IN KÖLN.

EIN SCHWARZER NACHMITTAG IN KÖLN

    Polemik zur HOGESA-Demonstration Das Bündnis Aktiver Fußball Fans zeigt sich über die Ereignisse am vergangenen Sonntagnachmittag und Abend rund um den Kölner Hauptbahnhof entsetzt. In einer der größten neonazistischen Aufmärsche der letzten 10 Jahre in Deutschland konnten mehr als 4000 Hooligans, Neonazis und ihre Sympathisanten bei der Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“...

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.BAFF und FSE rufen zur Flüchtlingshilfe-Kampagne „Second Fan Shirt“ auf!.

BAFF und FSE rufen zur Flüchtlingshilfe-Kampagne „Second Fan Shirt“ auf!

    Spendet Eure Fanartikel für Refugee-Initiativen! Ihr kennt das ja sicherlich: Die Wohnung und der Keller werden immer voller, weil man einfach nichts wegschmeißen kann. Da sammeln sich alte Shirts, Schals, Mützen und Trikots, tausende Fanzines, Tassen, die man irgendwo mal beim Hoppen gekauft hat. Wir haben jetzt eine Idee, wohin damit: Spenden! Was...

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.Duisburg: Erneuter Angriff rechter Hooligans auf antirassistische Ultras.

Duisburg: Erneuter Angriff rechter Hooligans auf antirassistische Ultras

    PRESSEMITTEILUNG des Bündnisses aktiver Fußballfans e.V. / 21.10.2013 BAFF verurteilt den neuerlichen Angriff und fordert den Verein MSV Duisburg auf, sich öffentlich von den Gewaltaktionen zu distanzieren sowie für Maßnahmen zu sorgen, um weitere Übergriffe verhindern. Unmittelbar nach dem Drittligaspiel am Samstag, den 19.10.2013, zwischen dem MSV Duisburg und dem 1.FC Saarbrücken...

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Willkommen bei BAFF

 

 

Polemik zur HOGESA-Demonstration

Das Bündnis Aktiver Fußball Fans zeigt sich über die Ereignisse am vergangenen Sonntagnachmittag und Abend rund um den Kölner Hauptbahnhof entsetzt. In einer der größten neonazistischen Aufmärsche der letzten 10 Jahre in Deutschland konnten mehr als 4000 Hooligans, Neonazis und ihre Sympathisanten bei der Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ nahezu ungehindert durch die Kölner Innenstadt marschieren. Etliche Teilnehmer kamen aus dem Spektrum der Freien und Autonomen Nationalisten, von rechten Parteien und Zusammenschlüssen wie der NPD, Die Rechte, Pro NRW und der German Defence League. Augenzeugen beschrieben die Umgebung des Bahnhofes an diesem Tage als eine „No-Go Area“. Der Bahnhof war am Sonntag über Stunden hinweg fest in der Hand von rechten Hooligans und Neonazis, die zeitweise Hetzjagd auf Journalisten, zufällige Passanten und Gegendemonstranten machen konnten. Videos auf bekannten Internetportalen belegen Parolen wie „Hier marschiert der nationale Wiederstand“, „Frei – Sozial und national!“ und „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“. Die rechte Hoolband „Kategorie C“ aus Bremen, um den - wegen eines Brandanschlages auf ein Asylbewerberheim - vorbestraften Nazihooligan Hannes Ostendorf, die sonst ihre Konzerte an konspirativen Orten austragen muss, spielte mitten im Zentrum einer deutschen Großstadt. Nach den Bildern von Sonntag dürfte die vorher von Seiten der Organisatoren vielbeschworene Mär vom friedlichen Hool-Zusammenschluss, der weder rechts noch links sein will, auserzählt sein. Was im Vorfeld bereits jedem klar war, der sich auch nur annähernd mit der Materie beschäftigt hatte, nämlich, dass es sich bei der Kundgebung mitnichten um eine dringend notwendige solidarische Geste gegenüber dem kurdischen Volk, sondern als den schlecht getarnten Versuch Fremdenhass und anti-muslimische Positionen unters „Volk“ zu bringen handelte, hat sich am Sonntag eindrucksvoll bestätigt: In Köln war ein homogener deutschnationaler Mob aus gewaltbereiten Ausländerfeinden zu sehen, der unter dem Deckmäntelchen des Protestes gegen Salafisten Stärke und Macht demonstrieren wollte.

 

 

 

 

Spendet Eure Fanartikel für Refugee-Initiativen!

Ihr kennt das ja sicherlich: Die Wohnung und der Keller werden immer voller, weil man einfach nichts wegschmeißen kann. Da sammeln sich alte Shirts, Schals, Mützen und Trikots, tausende Fanzines, Tassen, die man irgendwo mal beim Hoppen gekauft hat.

Wir haben jetzt eine Idee, wohin damit: Spenden!


Was wollen wir erreichen?

 

Viele unserer Mitglieder und viele befreundete Fangruppen und Fanprojekte sind bereits in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Geflüchteten-Hilfe sehr aktiv gewesen. Sei es, dass sie Gelder für lokale Initiativen gesammelt haben, Kleidersammlungen durchgeführt haben, Informationsveranstaltungen zu den Problemen von Refugees organisiert haben, geflüchteten Menschen einen Spielbesuch ermöglicht haben oder ähnliches. Als Teil der Europaweiten Kampagne „SECOND FAN SHIRT“ von Football Supporters Europe (FSE) und von BAFF in Deutschland organisiert, möchten wir Refugee-Fußball Projekte auch finanziell unterstützen. Wir sammeln in ganz Deutschland nicht mehr benötigte Fanartikel, werden diese verkaufen und die Erlöse zu 100 Prozent Flüchtlingsinitiativen zukommen lassen. Die europaweite Kampagne startet am 20.Oktober und soll zunächst einmal bis Ende des Jahres laufen, bei großer Resonanz würden wir aber gerne ein längerfristiges Projekt daraus machen.

 

 

PRESSEMITTEILUNG des Bündnisses aktiver Fußballfans e.V. / 21.10.2013

BAFF verurteilt den neuerlichen Angriff und fordert den Verein MSV Duisburg auf, sich öffentlich von den Gewaltaktionen zu distanzieren sowie für Maßnahmen zu sorgen, um weitere Übergriffe verhindern.

Unmittelbar nach dem Drittligaspiel am Samstag, den 19.10.2013, zwischen dem MSV Duisburg und dem 1.FC Saarbrücken griffen rechte Duisburger Hooligans der „Division Duisburg“ mit Unterstützung von Personen aus der neonazistischen Szene des Ruhrgebietes die als antirassistisch bekannte Ultragruppe „Kohorte“ an und verletzten mehrere ihrer Mitglieder.

Dieser Angriff ist bereits die dritte körperliche Attacke auf die Ultras allein in dieser Saison. Hinzu kommen diverse Fälle, bei denen es aufgrund der Präsenz von Polizei und Ordnungskräften bei Beleidigungen und Bedrohungen blieb.

 

Der zugrunde liegende Konflikt in der Fanszene ist in Fankreisen allgemein bekannt und dürfte auch für den MSV Duisburg keine Neuigkeit sein: Ganz normale antirassistische/antidiskriminierende Positionen, die für jeden Stadionbesucher eine Selbstverständlichkeit sein sollten, werden als "links" und somit den unpolitischen „Kurvenfrieden“ störend etikettiert. Eine perfide Taktik, die rechten Gruppen einen zunehmenden Einfluss in den Kurven überhaupt erst ermöglicht. Rechtsradikale Hooligans wollen ihre Sichtweise der gesamten Fanszene aufzwingen und versuchen, die einzige Gruppe, die sich offen dagegen wehrt, zu zerschlagen, auch mit körperlicher Gewalt. Zivilcourage wird immer wieder, auch von Vereinen und Verbänden,  gefordert; im Falle des Falles werden Fans, die sich nicht mit der Vorherrschaft von Nazis zufrieden geben, aber allein gelassen.

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